Vampir Lifting in Köln – PRP Behandlung fürs Gesicht

Bei dem Vampir Lifting handelt es sich um eine sogenannte PRP-Behandlung, vielfach wird auch die Bezeichnung Plasma Lifting eingesetzt.
Bei der Methode dient ein aus Eigenblut gewonnenes Plasma als eine Art natürlicher Filler, der für die Neubildung von Kollagen sorgt. Das Ergebnis: Die Zellerneuerung wird stimuliert, die Haut gewinnt an Volumen, ist sichtbar vitalisiert und verjüngt. Kleine Fältchen verschwinden und die Konturen wirken weicher.

Das Vampir Lifting basiert auf der Stimulierung körpereigener Regenerationsprozesse und verzichtet gänzlich auf körperfremde Materialien, es ist somit eine sehr natürliche und schonende Form der Faltenbehandlung und unterstützt den Anti-Aging Effekt.

Die Vorteile des Vampir Liftings

Das Vampir Lifting ist in vielen Fällen eine hervorragende Methode zur Faltenbehandlung, Hautstraffung und Hauterneuerung. Insbesondere für Patientinnen und Patienten, die sich eine Hautverjüngung ohne operativen Eingriff und ohne Fremdmaterialien wünschen, ist die PRP-Behandlung eine gute Wahl.

Alle Vorteile der PRP-Behandlung auf einen Blick:Vampir Lifting PRP Therapie

  • Erneuerung der Hautstruktur und Aufbau von fehlendem Volumen durch Anregung der Kollagenproduktion
  •  Falten werden gemildert und die Haut erhält wieder ein strahlendes, frisches Aussehen.
  • Es wird gänzlich ohne Fremdmaterialien gearbeitet, es kommt allein das eigene Blutplasma zum Einsatz.
  •  Dadurch ist das Vampir Lifting besonders gut verträglich, allergische Reaktionen können ausgeschlossen werden.
  •  Die Behandlung erfolgt ambulant, eine Narkose ist nicht notwendig.
  •  Dies bedeutet auch eine unkomplizierte Nachsorge, kurze Ausfallzeiten und schnelle Genesung.
  •  Die Ergebnisse sind besonders natürlich, Narben entstehen nicht.
  • Das Vampir Lifting lässt sich außerdem gut mit allen anderen Behandlungen kombinieren, um den Anti-Aging-Effekt zu potenzieren, z.B. Faltenunterspritzung mit Hyaluron
    oder BTX, Needling, Radiofrequenztherapie, sowie Hautpeeling zur Behandlung von Pigment XCDD

Vampir Liftings sind immer flächige Anwendungen, d.h. es wird auf die Hautbildverbesserung ganzer Bereiche gezielt, anstatt nur punktuell Falten zu behandeln. Dies bedeutet auch, dass mit dem Vampir Lifting zwar das Erscheinungsbild von Falten verbessert wird und die Faltentiefe gemindert wird, zu einer gezielten Behandlung tiefer Falten aber andere Methoden besser geeignet sind.

Wie funktioniert das Vampir Lifting?

Dass sie aus einer PRP-Behandlung blutverschmiert herauskommen, wie das ein oder andere Selfie Prominenter nahelegen will, brauchen Sie nicht zu fürchten. Denn beim Vampir Lifting kommt nicht das Blut zum Einsatz, wie es aus den Adern kommt, sondern es wird speziell aufbereitet, um das konzentrierte Blutplasma (Platelet Rich Plasma = PRP) zu erhalten. Dieses ist reich an Blutplättchen, die regenerierende Proteine und sogenannte Gewebswachstumsfaktoren (TGF) enthalten. Wachstumsfaktoren wirken positiv auf den Alterungsprozess, der dazu führt, dass mit zunehmendem Alter nicht nur unsere Haut Ihre Regenerationskraft verliert, sich Falten bilden und die Haut erschlafft, sondern auch das Haarwachstum abnimmt und Wunden schlechter heilen. (Finden Sie hier auch Informationen zu PRP bei Haarausfall.)

Beim Vampir Lifting wird das Blutplasma in kleinen Abständen unter die Haut gespritzt. Auf diese Weise werden die Regenerationskräfte der Haut und unter anderem die Produktion von Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin angeregt.

Erfahren Sie mehr dazu, wie das plättchenreiche Plasma gewonnen wird, wie Wachstumsfaktoren funktionieren und wo es noch zum Einsatz kommt in unserem Artikel zur PRP-Therapie.

Sie vertragen Blutabnahmen nur schlecht, z.B. aufgrund eines niedrigen Blutdrucks?

Keine Sorge, für ein Plasma Lifting sind nur minimale Mengen an Eigenblut notwendig. Es werden nur etwa 20 bis 30 ml an Eigenblut für die Behandlung benötigt. Die Abnahme dieser Menge wird in der Regel ohne Probleme vertragen.

Vampir Lifting PRP TherapiePRP Behandlung – Infos

Im Folgenden haben wir Ihnen Antworten zu den häufigsten Fragen rund um die PRP Behandlung für das Gesicht zusammengestellt.

Wie lange dauert ein Plasma Lifting?

Ein Plasma Lifting ist eine kurze und unkomplizierte Behandlung. Inklusive Blutentnahme, Zentrifugation der Blutprobe und Injektion des Plasmas müssen Sie nur etwa 30 Minuten einplanen.
Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich allerdings eine leichte Betäubung mithilfe einer Betäubungscreme. Da die Anästhesiecreme ca. 30 Minuten einwirken sollte, müssen für den gesamten Behandlungszeitraum folglich ca. 1 Stunden eingeplant werden.

Muss ich vor der Behandlung etwas beachten?

Die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (z. B. Aspirin, Ibuprofen etc.) sollte 8 Tage vor der PRP-Behandlung abgesetzt werden.

Nebenwirkungen – Wie sehe ich nach der PRP-Behandlung aus?

Wie gesagt, sehr blutig ist die PRP Behandlung nicht… Sie brauchen also keine Angst haben, aus der Klinik wie von einem Schlachtfeld flüchten zu müssen.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören leichte Schwellungen nach der Behandlung. Diese verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden, durch vorsichtiges Kühlen können Sie das Abschwellen der behandelten Bereiche unterstützen.

Seltener können auch kleine Hämatome, Rötungen und Schwellungen auftreten, die bis zu 2 Tagen anhalten können und ebenfalls von alleine abklingen.

Sollte die PRP-Behandlung mithilfe von Quaddeln durchgeführt werden, bleiben diese kleinen, runden Erhebungen etwa 1-2 Tage sichtbar.

Die PRP-Behandlung selbst ist relativ schmerzarm, es kann vorkommen, dass Sie leichte Piekser spüren.

Jede Art von Injektion birgt das Risiko von Infektionen. In der Beethoven 5.13 Klinik achten wir auf die penible Einhaltung geltender Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, um das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

PRP-Behandlung: Quaddeln oder Needling?

Bei der PRP Behandlung als Vampire-Lift für das Gesicht, Hals und Dekolleté ist es empfehlenswert zusätzlich zu den körpereigene Blutplättchen (mit Plasma als Vehikel für die Plättchen) nicht-quervernetzte Hyaluronsäure dem Wirkstoff hinzuzufügen. Nicht quervernetzte Hyaluronsäure, im Kontakt mit eine Fibroblast (eine Zelle der Leder – Dermalhaut), stimuliert das Fibroblast und dadurch werden die körpereigene Kollagen produziert. Somit ist es mögliche auf diese Weise einen noch besseren Anti-Aging Effekt zu erzielen. Die Behandlung ist aber nur erfolgreich, wenn es in die sogenannte „Lederhaut“ platziert wird, also in die tieferen Hautschichten. Man könnte alternativ nach einer Needling Behandlung eine geringe Menge oberflächlich auf die Haut auftragen und einmassieren. Aber dann würden die meisten der wertvollen Wirkstoffe nicht tief genug in die Haut eindringen bzw. „nur“ auf der Hautoberfläche bleiben. Daher ist die Quaddel Behandlung bei der PRP-Vampire-lifting wo die Wirkstoffe mit einer sehr winzigen Nadel in die Haut injiziert wird (unter lokal Betäubung) die effektivere Methode.

Nachsorge: Was ist nach einem Vampire Lifting zu beachten?

Sie sollten nach der Behandlung schonend mit ihrer Haut umgehen. Das bedeutet, dass Sie in der ersten Woche auf säurehaltige oder andere reizende Kosmetik verzichten sollten, z.B. sind Peelings generell tabu. Für 10 bis 14 Tage sollten Sie nicht ins Solarium oder ihre Haut ungeschützt direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Sport können Sie am nächsten Tagen wieder normal betreiben.

Vampir Lifting in Köln – Wie viele Behandlungen benötige ich?

Die Anzahl der Behandlungen wird stets auf die individuellen Ansprüche unserer Patientinnen und Patienten angepasst. Abhängig von den Resultaten, die Sie sich wünschen und Ihres individuellen Hautzustands erstellen wir mit Ihnen gemeinsam einen Therapieplan für Ihr Vampir Lifting in Köln.
Allgemein gelten aber die folgenden Richtwerte:

  • In den meisten Fällen ist bereits nach einem Plasma Lifting eine positive Veränderung der Haut zu bemerken. Für deutlich sichtbare Resultate und eine längere Wirkung ist es aber sinnvoll, mehrere Behandlungen durchzuführen.
  • Im Rahmen einer PRP-Kur für die Haut werden 3 bis 4 PRP-Behandlungen im Abstand einiger Wochen durchgeführt. Zur Auffrischung der Kur und für länger haltende Ergebnisse ist ein Vampir Lifting 1-2 pro Jahr empfehlenswert.
  • Alternativ kann auch über einen Zeitraum von mehreren Jahren regelmäßig alle 3-4 Monate eine PRP-Behandlung für das Gesicht durchgeführt werden.
  • PRP-Behandlungen sind besonders schonend und können beliebig oft wiederholt werden.

Was kostet eine PRP-Behandlung?

Die Preise für ein Vampir Lifting richten sich v.a. nach der Größe des Behandlungsareals. Dabei spielen Ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen eine wichtige Rolle in der Zusammenstellung Ihres Therapieplans.

Auf Basis Ihres Therapieplans erhalten Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag für Ihre PRP-Behandlung in Köln.

Wann sehe ich das Ergebnis und wie lange hält es an?Vampir Lifting PRP Therapie

Die ersten Ergebnisse des Vampir Lifting werden bereits nach einigen Tagen sichtbar, die Haut wirkt leicht gestrafft. In den folgenden Wochen zeigen sich die Effekte der Wachstumsfaktoren, die Haut wirkt gekräftigt und erneuert. Da die vollständige Erneuerung der Zellen aber zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen kann, ist erst dann mit dem vollen Resultat der PRP Behandlung zu rechnen.

Je nach Veranlagung und Lebensumständen können Sie sich bis zu zwei Jahre über ein deutlich verjüngtes Hautbild freuen. Durch die regelmäßige Wiederholung eines Vampir Liftings oder anderer, unterstützender Maßnahmen wie z.B. ein Micro-Needling, oder TCA-Peeling können die Ergebnisse länger erhalten werden.

Für wen ist ein Vampir Lifting besonders geeignet?

Ein Vampir Lifting ist für jeden Hauttyp und Haut in jedem Alter geeignet.
Aufgrund der Verwendung nur körpereigener Stoffe ist das Vampir Lifting sogar für zu Allergien neigender und sensibler Haut geeignet.
Dabei kann ein Vampir Lifting nicht nur die Haut verjüngen und Falten mindern, sie ist auch eine wirksame Anti-Aging-Behandlung für jüngere Haut. Wer seine Haut frühzeitig dabei unterstützt, gegen die ersten Zeichen der Hautalterung vorzubeugen, kann sich länger über ein jugendlich strahlendes Hautbild freuen.

Kann die PRP-Behandlung auch an anderen Stellen als im Gesicht zu ästhetischen Zwecken angewandt werden?

Ja.
Besonders gut eignet sich das Vampir Lifting auch für eine Verschönerung der Haut z.B. an Hals und Dekolleté.
Auch eine Verjüngung des Handrückens kann mit dem Plasma Lifting durchgeführt und eine Verbesserung des Erscheinungsbilds von Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen sowie Narben kann erreicht werden.

Sehr beliebt ist außerdem die Anregung des Haarwachstums und Regeneration an der Kopfhaut mithilfe des Eigenblut-Plasmas.

Sollten Sie selbst über ein Vampir Lifting nachdenken und eine individuelle Beratung wünschen, steht Ihnen die Beethoven 5.13 Klinik gerne zur Verfügung. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch bespricht unsere Fachärztin für Dermatologie und Allergologie Christina von der Chevallerie  alle Möglichkeiten und berät Sie gern.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Beethoven 5.13 Klinik Team

Samstagssprechstunden im November 2019

Liebe Leserinnen und Leser,

Für viele unserer Patienten bedeutet der wöchentliche Alltag volles Programm. Der regulierte Tagesablauf widmet sich zunächst den Prioritäten, wie zum Beispiel der Arbeit, wichtigen Terminen oder dem Haushalt. Ab und zu geht es zum Sport oder man gönnt sich andere wohltuende Aktivitäten. Zusätzliche Termine unter der Woche können somit für den ein oder anderen als möglicher Druckfaktor empfunden werden.

Beethoven Klinik Samstagssprechstunden November 2019

Doch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper sollte eine möglichst schöne und kraftspendende Verbindung schaffen. Aus diesem Grund sind die Samstagssprechstunden für unseren Facharzt Georgio Hristopoulo von besonderer Wichtigkeit. Diese Gelegenheit soll unseren Patienten dienen und Ihnen eine bequeme Terminfindung sowie ein angenehmes Beratungsgespräch ermöglichen – auch am Wochenende, fern vom alltäglichen Stress.

Denken Sie über eine Behandlung der plastischen Chirurgie nach wie zum Beispiel eine Augenlidstraffung oder eine Lippenunterspritzung? In der Beethoven Klinik finden Sie ein breites Spektrum ästhetischer Behandlungen und werden sich bereits ab dem ersten unverbindlichen Beratungsgespräch gut aufgehoben fühlen.

An zwei Terminen können Sie von den Samstagssprechstunden auch im November profitieren: am 9. und 23. November steht Ihnen G. Hristopoulos zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

Wünschen Sie sich eine bestimmte Behandlung, haben aber für das Beratungsgespräch unter der Woche begrenzt Zeit? Dann nutzen Sie die Möglichkeit der Samstagssprechstunden und lassen Sie sich von unserem Facharzt zu Behandlungen wie z.B einer Nasenkorrektur, Liposuktion oder Brustverkleinerung beraten.

Sichern Sie sich jetzt Ihren Termin bei Georgios Hristopoulos am 9. oder 23. November 2019 unter 0221 677 84 950.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Beethoven 5.13 Klinik Team

Haarausfall bei Frauen – Ursachen und Therapiemöglichkeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

Haarausfall bei Frauen: Ursachen können vielfältig sein – in vielen Fällen ist allerdings wie auch bei den Männern die Veranlagung Schuld. Egal ob hormonell bedingter Haarausfall, Mangel an Nährstoffen oder Stress – für eine erfolgreiche Therapie gilt es zunächst der Ursache des Haarausfalls auf den Grund zu gehen. Mit der richtigen Diagnose und ein wenig Glück können Sie den Haarausfall stoppen.

Haarausfall bei Frauen Ursachen

Haarausfall bei Frauen kann in vielen Formen und aufgrund vielfältiger Ursachen auftreten. Der Verlust der Haare ist für viele Frauen eine traumatische Erfahrung, vor allem wenn es sich um extremen oder plötzlichen Haarverlust handelt.

Um die Ursache des Haarausfalls als Frau richtig therapieren zu können, ist es hilfreich, sich zunächst bewusst zu machen, welche Form der Haarausfall annimmt. Lesen Sie mehr dazu in unserem ersten Artikel zum Haarausfall bei Frauen.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr zu den möglichen Ursachen des Haarausfalls bei der Frau und Möglichkeiten, den Haarausfall zu stoppen.

Haarausfall ist nur Symptom einer anderen Erkrankung

Zunächst gilt es, andere Erkrankungen auszuschließen, deren Symptom der Haarverlust sein könnte. In der Regel ist hier der erste Schritt also eine Blutabnahme, die nicht nur über eventuell vorliegende Erkrankungen sondern auch über Mangelerscheinungen Auskunft geben kann. Eine weitere Diagnosemaßnahme ist das sogenannte Trichogramm, in welchem sich der Haarausfall zunächst klinisch bestätigen lässt.

Zu den gängigsten Erkrankungen, die einen Haarausfall mit sich bringen können, gehört eine Schilddrüsenfehlfunktion oder schlichtweg Eisenmangel (mehr dazu weiter unten im Text).

Haarausfall aufgrund von Medikamenten

Außerdem kann Haarausfall als Nebenwirkung zahlreicher Medikamente auftreten. Sollten Frauen also einen verstärkten Haarausfall bei sich beobachten nachdem eine neue medikamentöse Behandlung eingesetzt hat, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.

Dabei sind es nicht nur die bekannten Chemotherapeutika, die zu Haarausfall führen können, sondern auch viele Medikamente, bei denen Sie es zunächst nicht vermuten würden. Zu den Medikamenten, die bei Frauen Haarverlust verursachen können, zählen zum Beispiel Betablocker, bestimmte Antibiotika, Antiepileptika, Rheumamittel, Lipidsenker, Schilddrüsenmedikamente, Medikamente zur Blutgerinnung, Antdepressiva aber auch die Anti-Baby-Pille (besonders, wenn Sie einen hohen Gestagenanteil enthält).

Sollten Sie einen Haarausfall aufgrund eingenommener Medikamente vermuten, lesen Sie sich zuerst sorgfältig den Beipackzettel durch oder fragen Sie in der Apotheke nach den Nebenwirkungen des Medikaments.

Hormoneller Haarausfall betrifft auch Frauen

Hormonell bedingter Haarausfall tritt auch bei Frauen am häufigsten nach dem 40. Lebensjahr auf. Generell können aber alle Arten hormoneller Umstellung, wie etwa im Rahmen einer Schwangerschaft, eine Ursache für Haarausfall bei Frauen sein.

Androgenetische Alopezie bei der Frau?

Als androgenetische Alopezie wird der anlagebedingte Haarausfall bezeichnet. Er sorgt bei etwa 80% der Männer früher oder später zu einem (Teil-)Verlust der Haare und ist auch bei etwa 40% der Frauen mit Haarausfall die Ursache. Bei Frauen reicht der Haarausfall zwar selten bis zum vollständigen Verlust der Haare, dennoch klagen viele Frauen ab einem bestimmten Alter über dünner werdendes Haar. Als Hinweis auf diese Ursache des Haarausfalls, können Sie sich Ihre männlichen Verwandten anschauen: Leider Ihr Vater oder Bruder etwa unter dieser Sorte von Haarausfall?

Schuld an dem anlagebedingten Haarausfall das Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT), welches die Haarwurzeln schädigt. DHT ist bei allen Menschen im Körper vorhanden, erblich weitergegeben wird allerdings, wie empfindlich die eigenen Haarwurzeln auf das Hormon reagieren. Bei Frauen schützt der Östrogen-Spiegel lange vor dem Haarverlust, die erbliche Veranlagung macht sich erst bemerkbar wenn der Hormonspiegel gestört wird oder im Alter absinkt.

Eine weiterere hormonelle Ursache des Haarausfalls bei Frauen kann eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase sein. Aromatase sorgt an der Haarwurzel der Frau dafür, dass männliche in weibliche Geschlechtshormone umgewandelt werden. Eine verminderte Aktivität setzt die Haarwurzeln also verstärkt männlichen Hormonen aus.

Am häufigsten wird die androgenetische Alopezie bei der Frau durch einen Haarverlust am Scheitel deutlich.

Haarausfall in den Wechseljahren

Wechseljahre: Haarausfall als Nebenwirkung der hormonellen Umstellung

Haarausfall bei Frauen über 50 hängt oft mit den Wechseljahren zusammen. Wer den vorherigen Paragraphen aufmerksam gelesen hat, wird es sich denken können: die Ursache für Haarausfall in den Wechseljahren ist meist auf den sinkenden Östrogen-Spiegel zurückzuführen.

Bei Frauen, die zu erblich bedingtem Haarausfall, also einer Überempfindlichkeit gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon DHT neigen, macht sich dies nun bemerkbar. Da Östrogen nun nicht mehr in dem gleichen Maße produziert wird, führt das Dihydrotestosteron zu einem verstärkten Haarausfall bei Frauen.

Häufigste Ursache von Haarausfall bei Frauen: Schwangerschaft

Viele Frauen beobachten bei sich Haarausfall nach der Geburt ihres Kindes. In der Regel tritt dieser etwa 2 bis 3 Monate nach der Geburt auf. Dabei handelt es sich um eine normale Nebenwirkung der Veränderung des Hormonspiegels, von Haarausfall nach der Schwangerschaft sind fast alle Frauen mehr oder weniger stark betroffen.

Haarausfall nach der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kommt der Körper in den Genuss einer extra Portion Östrogene, der weibliche Körper ist dann so leistungsfähig wie zu keinem anderen Zeitpunkt. Angenehme Nebeneffekte sind eine besonders strahlende Haut und volles, glänzendes Haar. Nach der Geburt des Kindes wird der Östrogen-Spiegel wieder auf ein Normalmaß zurückgefahren. Eine Folge ist Haarausfall: Es fallen nun nicht nur die Haare aus, deren normaler Wachstumszyklus beendet ist, sondern auch jene, die während der Schwangerschaft hätten ausfallen sollen aber durch den hohen Östrogen-Spiegel geschützt waren.

Nach etwa sechs Monaten sollte sich der Haarausfall nach der Schwangerschaft wieder normalisiert haben. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

In seltenen Fällen kann es auch zu Haarausfall während der Schwangerschaft kommen. Die Ursache von Haarausfall während der Schwangerschaft ist fast immer durch einen Nährstoffmangel verursacht. Die Versorgung des Embryos sorgt für einen erhöhten Nährstoffbedarf der Frau, wenn diese nicht ausreichend aufgenommen werden, kann dies bei der Schwangeren u.a. zum Haarausfall führen, z.B. aufgrund des Eisenmangels.

Bei Haarausfall in der Schwangerschaft sollten Sie also möglichst rasch Ihren Arzt aufsuchen, um eine Unterversorgung des Kindes zu vermeiden.

Haarausfall durch Stress

Vielleicht haben Sie es aus eigener Erfahrung bereits vermutet: Stress kann Haarausfall verursachen, zumindest wenn dieser länger anhält. Auch wenn Sie meinen, Sie können mit einem hohen, dauerhaften Stresslevel hervorragend umgehen, wird Ihre Haarpracht Sie eventuell eines Besseren belehren.

Dabei ist die Ursache für Haarausfall aufgrund von Stress im Grunde auch hormonell und genetisch bedingt: denn in Stresssituationen sorgt unser Körper für die vermehrte Ausschüttung männlicher Geschlechtshormone, die bei entsprechender Veranlagung wiederum das Haarwachstum einschränken können.

Mangelnde Nährstoffversorgung als Ursache von Haarausfall bei Frauen

Unsere Lebensführung spielt eine große Rolle für die Gesundheit unseres Körpers. Die ersten Anzeichen für eine ungesunde Lebensweise werden häufig als erstes an Haut und Haaren sichtbar. Insbesondere diffuser Haarausfall ist in vielen Fällen auf eine unausgewogene Ernährung oder sonstige Schadstoffe in unserem Körper zurückzuführen.

Die mangelhafte Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen beeinträchtigen auch das Haarwachstum. Die Aktivität der Haarwurzeln kann insbesondere bei einem Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B und C oder Biotin beeinträchtigt werden und so zu Haarausfall führen.

Neben einer dauerhaft unausgewogenen Ernährung können auch Crash-Diäten oder das Rauchen zu Haarausfall führen. Raucher leiden schneller unter Durchblutungsstörungen, insbesondere die feinen Blutgefäße, die die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgen, können darunter leiden.

Haarausfall bei Frauen stoppen

Abhängig von der Ursache des Haarausfalls können entsprechende Therapien eingeleitet werden, um das Haarwachstum zu fördern. Zunächst sollten Sie sich für eine zuverlässige Diagnose an einen Arzt wenden, der auf die Diagnose bei Haarausfall spezialisiert ist.

Haarwachstum fördern

Haarwuchsmittel & Co.

Im Frühstadium von Haarausfall hat sich auch bei Frauen der Wirkstoff Minoxidil bewährt, der äußerlich in die Kopfhaut einmassiert wird und die Durchblutung anregt.

Viele Frauen schwören auf Koffeinshampoos, die Wirkung ist allerdings nicht bewiesen und besonders bei klinisch bestätigtem Haarausfall dürfte die Wirkung kaum befriedigen. Als Ergänzung zu anderen Therapien können Koffeinshampoos aber durchaus unterstützend wirken.

Hormonprärate gegen Haarausfall bei der Frau?

Wie zuvor erläutert gehört der androgenetische Haarausfall zu den häufigsten Formen des Haarausfalls auch bei Frauen. Männliche Hormone an den Haarwurzeln sind verantwortlich für den Verlust der Haarpracht. Eine Maßnahme bei fortschreitendem Haarausfall kann hier also die Einnahme sogenannter Antiandrogene oder auch von Östrogenen sein.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin jedoch gut beraten, denn auch bei Antiandrogenen gegen Haarausfall können die Nebenwirkungen wie bei allen Hormontherapien erheblich sein.

Haarwachstum fördern mit PRP

Eine gute Möglichkeit, das Haarwachstum anzuregen und verkümmernde Haarwurzeln wiederzubeleben, ist die PRP-Therapie für die Haare. Sollten keine anderen Erkrankungen oder Medikamente Ursache des Haarausfalls sein, kann die PRP-Therapie oft gute Ergebnisse erzielen, da sie die Kopfhaut gezielt mit Nährstoffen und Wachstumsfaktoren versorgt.

Erfahren Sie mehr zur Behandlung mit PRP bei Haarausfall und der Wirkweise der PRP-Therapie.

Haartransplantation für Frauen?

Sollte der Haarverlust irreversibel sein und die deutlich ausgedünnten Haare eine starke psychische Belastung sein, ist auch die Haartransplantation eine gute Option. Voraussetzung: Es sind noch genügend eigene Haarwurzeln vorhanden, um diese zu verpflanzen.

 

Sie haben bereits eine Diagnose zu Ihrem Haarausfall und möchten sich gerne zur PRP-Therapie oder Haartransplantation beraten lassen?

Vereinbaren Sie Ihren Termin bei unserer erfahrenen Dermatologin Christina von der Chevallerie, die über 15 Jahren auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin und Haartransplantation verfügt.

Bitte beachten Sie, dass wir in der Beethoven 5.13 Klinik keine Untersuchungen zur Abklärung der Ursache von Haarausfall durchführen. Sollten Sie unter Haarausfall leiden und erfolglos medikamentöse sowie sonstige Hilfsmaßnahmen durchgeführt oder ausgeschlossen haben, beraten wir Sie gerne zur Haartransplantation und PRP-Therapie.

Wenn bereits eine konkrete Diagnose vorliegt und Sie die Ursache des Haarausfalls kennen, wenden Sie sich gerne auch für Therapiemöglichkeiten wie eine Behandlung mit PRP bei Haarausfall oder sogar eine Haartransplantation an uns. Frau von der Chevallerie berät Sie gerne.

Wir freuen uns auf Sie!

Haarausfall bei Frauen

Liebe Leserinnen und Leser,

Haarausfall bei Frauen ist für die Betroffenen oft mit einer besonderen psychischen Belastung verbunden. Lichter werdendes Haar und spontaner extremer Haarausfall der Frau ist gesellschaftlich mit einem besonderen Stigma verbunden – denn die Alopezie wird allgemein eher dem männlichen Geschlecht zugeschrieben. Der Haarausfall bei Frauen kann dabei vielfältige Formen annehmen.

Volles, glänzendes Haar wirkt attraktiv auf das Gegenüber, sie sind ein Zeichen von Gesundheit und Vitalität. Bei Frauen sind lange Haare außerdem ein wichtiges Merkmal der Weiblichkeit, das Selbstbild vieler Frauen gerät bei Haarausfall daher gefährlich ins Wanken und kann eine deutliche Einschränkung des Selbstwertgefühls und somit der Lebensqualität bedeuten.

Haarausfall bei Frauen

Dabei ist Haarausfall bei Frauen gar nicht so selten wie allgemein angenommen wird. Fast 50% der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens unter temporärem oder auch länger andauerndem Haarausfall. Sehr häufig ist dieser, ebenso wie bei Mann, hormonell bedingt.

Leide ich unter Haarausfall?

Generell sollten Sie nicht zu früh in Panik ausbrechen. Von Haarausfall (Alopezie) ist erst die Rede wenn über einen längeren Zeitraum ein deutlicher Haarverlust auftritt – d.h. mehr als 100 Haare täglich, und zwar inklusive der Haarwurzel! Denn durchschnittlich verliert der Mensch täglich 50 bis 100 Haare.

Sollten Sie also das Gefühl haben, Sie leiden unter Haarausfall, versuchen Sie Ihr Gefühl zunächst objektiv zu bestätigen: Sammeln Sie die Haare, wo Sie sie finden – auf dem Boden, in der Dusche, auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste – und zählen Sie…

Erscheinungsformen der Alopezie bei Frauen

Bei Männer wie auch bei Frauen kann Haarausfall verschiedene Formen annehmen. Wir stellen Ihnen die häufigsten Formen der Alopezie bei Frauen kurz vor.

Lichter werdendes Haar – Diffuser Haarausfall bei Frauen

Diffuser Haarausfall bei FrauenAls diffusen Haarausfall bezeichnet man das Lichter Werden der Haare am gesamten Kopf. Es sind also nicht bestimmte Stellen betroffen sondern die Haare werden insgesamt dünner. Diffuser Haarausfall wird von den Betroffenen häufig nicht so schnell bemerkt, da er sich schleichend entwickelt und nicht an einer bestimmten Stelle festgemacht werden kann.

Haarausfall am Scheitel

Der Haarausfall um den Scheitel herum ist eine der häufigsten Formen des Haarausfalls bei Frauen. Insbesondere wenn es sich um hormonell bedingten Haarausfall handelt, aber auch bei anderen Ursachen von Haarausfall bei Frauen, ist zuerst der Scheitel betroffen.

Teilweise ist der Haarausfall am Scheitel auch eine versteckte Form eines diffusen Haarausfalls. Die Haare werden am gesamten Kopf dünner doch am Scheitel fällt es als erstes auf.

Geheimratsecken bei Frauen

Geheimratsecken bei Frauen

Auch wenn bei Frauen der Haarausfall um den Scheitel herum oder als diffuser Haarausfall gleichmäßig am ganzen Kopf wesentlich häufiger auftritt, können auch Frauen Geheimratsecken entwickeln. Dabei werden die Haare an den Schläfen meist zunächst feiner und lichter, und können im Anschluss sogar komplett ausfallen.

In den meisten Fällen ist die Ausbildung von Geheimratsecken bei der Frau auf eine androgenetische Alopezie zurückzuführen. (Mehr dazu erfahren Sie im kommenden Blogartikel.)

In einem frühen Stadium können Frauen die Geheimratsecken dabei meist noch mit offen getragenen Haaren gut kaschieren.

Haarausfall bei Frauen am Haaransatz

Des Weiteren ist der Haaransatz bei Frauen nicht selten von einem Haarausfall betroffen. Dies führt zu einer höheren Stirn, die in extremen Fällen des Haarausfalls einer Halbglatze nahe kommen kann.

Eine besondere Ursache von lichter werdendem Haar am Haaransatz aber auch an den Schläfen ist der sogenannte mechanisch bedingte Haarausfall: Frauen, die oft einen besonders hohen Zug auf Ihre Haarwurzeln ausüben, z.B. durch das Tragen von einem straffen Pferdeschwanz oder Dutt, verursachen eine Überbeanspruchung der Haarwurzeln. Diese Art des Haarausfalls wird auch als Traktionsalopezie bezeichnet.

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen (Alopecia areata)

Die Alopecia areata, auch kreisrunder Haarausfall genannt, tritt bei Männern und Frauen spontan und ohne erkenntliche Ursache auf. Bei dieser Form des Haarausfalls fallen die Haare in einem bestimmten Areal des Kopfes häufig sehr schnell aus ohne dass das Haarwachstum am restlichen Kopf betroffen ist.

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen ist, ebenso wie bei Männern, noch unzureichend erforscht. Die Ursachen sind unklar und in vielen Fällen setzt das Haarwachstum nach kurzer Zeit wieder ein, so dass nach einigen Monaten die betroffenen Stellen wieder ihre volle Haarpracht aufweisen.

Haarausfall im Herbst?

Ohne dass dies eine Regel ist, die sich zu 100% bestätigt, kann generell gesagt werden: Ein leicht erhöhter Haarausfall im Herbst und Frühling kann bei vielen Menschen beobachtet werden ohne dass dies sofort Anlass zur Sorge sein sollte. Erst wenn Sie feststellen, dass ein extremer Haarausfall oder andauernder Haarausfall über Monate hinweg einsetzt, sollten Sie sich Gedanken machen und den Haarausfall Ursachen auf den Grund gehen.

Ursachen von Haarausfall bei Frauen sind maßgeblich für die Therapie-Wahl

Sollten Sie tatsächlich von Haarausfall betroffen sein, gilt es zunächst der Ursache des Haarausfalls auf den Grund zu gehen. Denn verschiedene Ursachen des lichter werdenden Haupthaares haben auch bei der Frau ggf. andere Therapieansätze. Haarausfall ist auch bei Frauen oft nur ein Symptom, welches auf zugrunde liegende Erkrankungen oder Mangelerscheinungen hindeuten kann. Hier kann eine Besserung nur dann eintreten, wenn die zugrundeliegenden Ursachen des Haarausfalls richtig diagnostiziert werden.

Sogar im Fall eines genetisch bedingten Haarausfalls können bei frühzeitiger Diagnose oft entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um das Haarwachstum zu fördern.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem kommenden Blogartikel zu den Ursachen von Haarausfall bei Frauen.

 

Sie sind nicht sicher, ob Sie unter Haarausfall leiden? Fragen Sie Ihren Hausarzt nach auf die Diagnose von Haarausfall spezialisierten Ärzten in Ihrer Nähe!

Wenn bereits eine konkrete Diagnose vorliegt und Sie die Ursache des Haarausfalls kennen, wenden Sie sich gerne auch für Therapiemöglichkeiten wie eine Behandlung mit PRP bei Haarausfall oder sogar eine Haartransplantation an uns. Frau von der Chevallerie berät Sie gerne.

Wir freuen uns auf Sie!