Haarausfall bei Frauen – Ursachen und Therapiemöglichkeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

Haarausfall bei Frauen: Ursachen können vielfältig sein – in vielen Fällen ist allerdings wie auch bei den Männern die Veranlagung Schuld. Egal ob hormonell bedingter Haarausfall, Mangel an Nährstoffen oder Stress – für eine erfolgreiche Therapie gilt es zunächst der Ursache des Haarausfalls auf den Grund zu gehen. Mit der richtigen Diagnose und ein wenig Glück können Sie den Haarausfall stoppen.

Haarausfall bei Frauen Ursachen

Haarausfall bei Frauen kann in vielen Formen und aufgrund vielfältiger Ursachen auftreten. Der Verlust der Haare ist für viele Frauen eine traumatische Erfahrung, vor allem wenn es sich um extremen oder plötzlichen Haarverlust handelt.

Um die Ursache des Haarausfalls als Frau richtig therapieren zu können, ist es hilfreich, sich zunächst bewusst zu machen, welche Form der Haarausfall annimmt. Lesen Sie mehr dazu in unserem ersten Artikel zum Haarausfall bei Frauen.

In diesem Artikel erfahren Sie mehr zu den möglichen Ursachen des Haarausfalls bei der Frau und Möglichkeiten, den Haarausfall zu stoppen.

Haarausfall ist nur Symptom einer anderen Erkrankung

Zunächst gilt es, andere Erkrankungen auszuschließen, deren Symptom der Haarverlust sein könnte. In der Regel ist hier der erste Schritt also eine Blutabnahme, die nicht nur über eventuell vorliegende Erkrankungen sondern auch über Mangelerscheinungen Auskunft geben kann. Eine weitere Diagnosemaßnahme ist das sogenannte Trichogramm, in welchem sich der Haarausfall zunächst klinisch bestätigen lässt.

Zu den gängigsten Erkrankungen, die einen Haarausfall mit sich bringen können, gehört eine Schilddrüsenfehlfunktion oder schlichtweg Eisenmangel (mehr dazu weiter unten im Text).

Haarausfall aufgrund von Medikamenten

Außerdem kann Haarausfall als Nebenwirkung zahlreicher Medikamente auftreten. Sollten Frauen also einen verstärkten Haarausfall bei sich beobachten nachdem eine neue medikamentöse Behandlung eingesetzt hat, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.

Dabei sind es nicht nur die bekannten Chemotherapeutika, die zu Haarausfall führen können, sondern auch viele Medikamente, bei denen Sie es zunächst nicht vermuten würden. Zu den Medikamenten, die bei Frauen Haarverlust verursachen können, zählen zum Beispiel Betablocker, bestimmte Antibiotika, Antiepileptika, Rheumamittel, Lipidsenker, Schilddrüsenmedikamente, Medikamente zur Blutgerinnung, Antdepressiva aber auch die Anti-Baby-Pille (besonders, wenn Sie einen hohen Gestagenanteil enthält).

Sollten Sie einen Haarausfall aufgrund eingenommener Medikamente vermuten, lesen Sie sich zuerst sorgfältig den Beipackzettel durch oder fragen Sie in der Apotheke nach den Nebenwirkungen des Medikaments.

Hormoneller Haarausfall betrifft auch Frauen

Hormonell bedingter Haarausfall tritt auch bei Frauen am häufigsten nach dem 40. Lebensjahr auf. Generell können aber alle Arten hormoneller Umstellung, wie etwa im Rahmen einer Schwangerschaft, eine Ursache für Haarausfall bei Frauen sein.

Androgenetische Alopezie bei der Frau?

Als androgenetische Alopezie wird der anlagebedingte Haarausfall bezeichnet. Er sorgt bei etwa 80% der Männer früher oder später zu einem (Teil-)Verlust der Haare und ist auch bei etwa 40% der Frauen mit Haarausfall die Ursache. Bei Frauen reicht der Haarausfall zwar selten bis zum vollständigen Verlust der Haare, dennoch klagen viele Frauen ab einem bestimmten Alter über dünner werdendes Haar. Als Hinweis auf diese Ursache des Haarausfalls, können Sie sich Ihre männlichen Verwandten anschauen: Leider Ihr Vater oder Bruder etwa unter dieser Sorte von Haarausfall?

Schuld an dem anlagebedingten Haarausfall das Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT), welches die Haarwurzeln schädigt. DHT ist bei allen Menschen im Körper vorhanden, erblich weitergegeben wird allerdings, wie empfindlich die eigenen Haarwurzeln auf das Hormon reagieren. Bei Frauen schützt der Östrogen-Spiegel lange vor dem Haarverlust, die erbliche Veranlagung macht sich erst bemerkbar wenn der Hormonspiegel gestört wird oder im Alter absinkt.

Eine weiterere hormonelle Ursache des Haarausfalls bei Frauen kann eine verminderte Aktivität des Enzyms Aromatase sein. Aromatase sorgt an der Haarwurzel der Frau dafür, dass männliche in weibliche Geschlechtshormone umgewandelt werden. Eine verminderte Aktivität setzt die Haarwurzeln also verstärkt männlichen Hormonen aus.

Am häufigsten wird die androgenetische Alopezie bei der Frau durch einen Haarverlust am Scheitel deutlich.

Haarausfall in den Wechseljahren

Wechseljahre: Haarausfall als Nebenwirkung der hormonellen Umstellung

Haarausfall bei Frauen über 50 hängt oft mit den Wechseljahren zusammen. Wer den vorherigen Paragraphen aufmerksam gelesen hat, wird es sich denken können: die Ursache für Haarausfall in den Wechseljahren ist meist auf den sinkenden Östrogen-Spiegel zurückzuführen.

Bei Frauen, die zu erblich bedingtem Haarausfall, also einer Überempfindlichkeit gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon DHT neigen, macht sich dies nun bemerkbar. Da Östrogen nun nicht mehr in dem gleichen Maße produziert wird, führt das Dihydrotestosteron zu einem verstärkten Haarausfall bei Frauen.

Häufigste Ursache von Haarausfall bei Frauen: Schwangerschaft

Viele Frauen beobachten bei sich Haarausfall nach der Geburt ihres Kindes. In der Regel tritt dieser etwa 2 bis 3 Monate nach der Geburt auf. Dabei handelt es sich um eine normale Nebenwirkung der Veränderung des Hormonspiegels, von Haarausfall nach der Schwangerschaft sind fast alle Frauen mehr oder weniger stark betroffen.

Haarausfall nach der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kommt der Körper in den Genuss einer extra Portion Östrogene, der weibliche Körper ist dann so leistungsfähig wie zu keinem anderen Zeitpunkt. Angenehme Nebeneffekte sind eine besonders strahlende Haut und volles, glänzendes Haar. Nach der Geburt des Kindes wird der Östrogen-Spiegel wieder auf ein Normalmaß zurückgefahren. Eine Folge ist Haarausfall: Es fallen nun nicht nur die Haare aus, deren normaler Wachstumszyklus beendet ist, sondern auch jene, die während der Schwangerschaft hätten ausfallen sollen aber durch den hohen Östrogen-Spiegel geschützt waren.

Nach etwa sechs Monaten sollte sich der Haarausfall nach der Schwangerschaft wieder normalisiert haben. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

In seltenen Fällen kann es auch zu Haarausfall während der Schwangerschaft kommen. Die Ursache von Haarausfall während der Schwangerschaft ist fast immer durch einen Nährstoffmangel verursacht. Die Versorgung des Embryos sorgt für einen erhöhten Nährstoffbedarf der Frau, wenn diese nicht ausreichend aufgenommen werden, kann dies bei der Schwangeren u.a. zum Haarausfall führen, z.B. aufgrund des Eisenmangels.

Bei Haarausfall in der Schwangerschaft sollten Sie also möglichst rasch Ihren Arzt aufsuchen, um eine Unterversorgung des Kindes zu vermeiden.

Haarausfall durch Stress

Vielleicht haben Sie es aus eigener Erfahrung bereits vermutet: Stress kann Haarausfall verursachen, zumindest wenn dieser länger anhält. Auch wenn Sie meinen, Sie können mit einem hohen, dauerhaften Stresslevel hervorragend umgehen, wird Ihre Haarpracht Sie eventuell eines Besseren belehren.

Dabei ist die Ursache für Haarausfall aufgrund von Stress im Grunde auch hormonell und genetisch bedingt: denn in Stresssituationen sorgt unser Körper für die vermehrte Ausschüttung männlicher Geschlechtshormone, die bei entsprechender Veranlagung wiederum das Haarwachstum einschränken können.

Mangelnde Nährstoffversorgung als Ursache von Haarausfall bei Frauen

Unsere Lebensführung spielt eine große Rolle für die Gesundheit unseres Körpers. Die ersten Anzeichen für eine ungesunde Lebensweise werden häufig als erstes an Haut und Haaren sichtbar. Insbesondere diffuser Haarausfall ist in vielen Fällen auf eine unausgewogene Ernährung oder sonstige Schadstoffe in unserem Körper zurückzuführen.

Die mangelhafte Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen beeinträchtigen auch das Haarwachstum. Die Aktivität der Haarwurzeln kann insbesondere bei einem Mangel an Eisen, Zink, Vitamin B und C oder Biotin beeinträchtigt werden und so zu Haarausfall führen.

Neben einer dauerhaft unausgewogenen Ernährung können auch Crash-Diäten oder das Rauchen zu Haarausfall führen. Raucher leiden schneller unter Durchblutungsstörungen, insbesondere die feinen Blutgefäße, die die Haarwurzeln mit Nährstoffen versorgen, können darunter leiden.

Haarausfall bei Frauen stoppen

Abhängig von der Ursache des Haarausfalls können entsprechende Therapien eingeleitet werden, um das Haarwachstum zu fördern. Zunächst sollten Sie sich für eine zuverlässige Diagnose an einen Arzt wenden, der auf die Diagnose bei Haarausfall spezialisiert ist.

Haarwachstum fördern

Haarwuchsmittel & Co.

Im Frühstadium von Haarausfall hat sich auch bei Frauen der Wirkstoff Minoxidil bewährt, der äußerlich in die Kopfhaut einmassiert wird und die Durchblutung anregt.

Viele Frauen schwören auf Koffeinshampoos, die Wirkung ist allerdings nicht bewiesen und besonders bei klinisch bestätigtem Haarausfall dürfte die Wirkung kaum befriedigen. Als Ergänzung zu anderen Therapien können Koffeinshampoos aber durchaus unterstützend wirken.

Hormonprärate gegen Haarausfall bei der Frau?

Wie zuvor erläutert gehört der androgenetische Haarausfall zu den häufigsten Formen des Haarausfalls auch bei Frauen. Männliche Hormone an den Haarwurzeln sind verantwortlich für den Verlust der Haarpracht. Eine Maßnahme bei fortschreitendem Haarausfall kann hier also die Einnahme sogenannter Antiandrogene oder auch von Östrogenen sein.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin jedoch gut beraten, denn auch bei Antiandrogenen gegen Haarausfall können die Nebenwirkungen wie bei allen Hormontherapien erheblich sein.

Haarwachstum fördern mit PRP

Eine gute Möglichkeit, das Haarwachstum anzuregen und verkümmernde Haarwurzeln wiederzubeleben, ist die PRP-Therapie für die Haare. Sollten keine anderen Erkrankungen oder Medikamente Ursache des Haarausfalls sein, kann die PRP-Therapie oft gute Ergebnisse erzielen, da sie die Kopfhaut gezielt mit Nährstoffen und Wachstumsfaktoren versorgt.

Erfahren Sie mehr zur Behandlung mit PRP bei Haarausfall und der Wirkweise der PRP-Therapie.

Haartransplantation für Frauen?

Sollte der Haarverlust irreversibel sein und die deutlich ausgedünnten Haare eine starke psychische Belastung sein, ist auch die Haartransplantation eine gute Option. Voraussetzung: Es sind noch genügend eigene Haarwurzeln vorhanden, um diese zu verpflanzen.

 

Sie haben bereits eine Diagnose zu Ihrem Haarausfall und möchten sich gerne zur PRP-Therapie oder Haartransplantation beraten lassen?

Vereinbaren Sie Ihren Termin bei unserer erfahrenen Dermatologin Christina von der Chevallerie, die über 15 Jahren auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin und Haartransplantation verfügt.

Bitte beachten Sie, dass wir in der Beethoven 5.13 Klinik keine Untersuchungen zur Abklärung der Ursache von Haarausfall durchführen. Sollten Sie unter Haarausfall leiden und erfolglos medikamentöse sowie sonstige Hilfsmaßnahmen durchgeführt oder ausgeschlossen haben, beraten wir Sie gerne zur Haartransplantation und PRP-Therapie.

Wenn bereits eine konkrete Diagnose vorliegt und Sie die Ursache des Haarausfalls kennen, wenden Sie sich gerne auch für Therapiemöglichkeiten wie eine Behandlung mit PRP bei Haarausfall oder sogar eine Haartransplantation an uns. Frau von der Chevallerie berät Sie gerne.

Wir freuen uns auf Sie!

Haarausfall bei Frauen

Liebe Leserinnen und Leser,

Haarausfall bei Frauen ist für die Betroffenen oft mit einer besonderen psychischen Belastung verbunden. Lichter werdendes Haar und spontaner extremer Haarausfall der Frau ist gesellschaftlich mit einem besonderen Stigma verbunden – denn die Alopezie wird allgemein eher dem männlichen Geschlecht zugeschrieben. Der Haarausfall bei Frauen kann dabei vielfältige Formen annehmen.

Volles, glänzendes Haar wirkt attraktiv auf das Gegenüber, sie sind ein Zeichen von Gesundheit und Vitalität. Bei Frauen sind lange Haare außerdem ein wichtiges Merkmal der Weiblichkeit, das Selbstbild vieler Frauen gerät bei Haarausfall daher gefährlich ins Wanken und kann eine deutliche Einschränkung des Selbstwertgefühls und somit der Lebensqualität bedeuten.

Haarausfall bei Frauen

Dabei ist Haarausfall bei Frauen gar nicht so selten wie allgemein angenommen wird. Fast 50% der Frauen leiden im Laufe ihres Lebens unter temporärem oder auch länger andauerndem Haarausfall. Sehr häufig ist dieser, ebenso wie bei Mann, hormonell bedingt.

Leide ich unter Haarausfall?

Generell sollten Sie nicht zu früh in Panik ausbrechen. Von Haarausfall (Alopezie) ist erst die Rede wenn über einen längeren Zeitraum ein deutlicher Haarverlust auftritt – d.h. mehr als 100 Haare täglich, und zwar inklusive der Haarwurzel! Denn durchschnittlich verliert der Mensch täglich 50 bis 100 Haare.

Sollten Sie also das Gefühl haben, Sie leiden unter Haarausfall, versuchen Sie Ihr Gefühl zunächst objektiv zu bestätigen: Sammeln Sie die Haare, wo Sie sie finden – auf dem Boden, in der Dusche, auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste – und zählen Sie…

Erscheinungsformen der Alopezie bei Frauen

Bei Männer wie auch bei Frauen kann Haarausfall verschiedene Formen annehmen. Wir stellen Ihnen die häufigsten Formen der Alopezie bei Frauen kurz vor.

Lichter werdendes Haar – Diffuser Haarausfall bei Frauen

Diffuser Haarausfall bei FrauenAls diffusen Haarausfall bezeichnet man das Lichter Werden der Haare am gesamten Kopf. Es sind also nicht bestimmte Stellen betroffen sondern die Haare werden insgesamt dünner. Diffuser Haarausfall wird von den Betroffenen häufig nicht so schnell bemerkt, da er sich schleichend entwickelt und nicht an einer bestimmten Stelle festgemacht werden kann.

Haarausfall am Scheitel

Der Haarausfall um den Scheitel herum ist eine der häufigsten Formen des Haarausfalls bei Frauen. Insbesondere wenn es sich um hormonell bedingten Haarausfall handelt, aber auch bei anderen Ursachen von Haarausfall bei Frauen, ist zuerst der Scheitel betroffen.

Teilweise ist der Haarausfall am Scheitel auch eine versteckte Form eines diffusen Haarausfalls. Die Haare werden am gesamten Kopf dünner doch am Scheitel fällt es als erstes auf.

Geheimratsecken bei Frauen

Geheimratsecken bei Frauen

Auch wenn bei Frauen der Haarausfall um den Scheitel herum oder als diffuser Haarausfall gleichmäßig am ganzen Kopf wesentlich häufiger auftritt, können auch Frauen Geheimratsecken entwickeln. Dabei werden die Haare an den Schläfen meist zunächst feiner und lichter, und können im Anschluss sogar komplett ausfallen.

In den meisten Fällen ist die Ausbildung von Geheimratsecken bei der Frau auf eine androgenetische Alopezie zurückzuführen. (Mehr dazu erfahren Sie im kommenden Blogartikel.)

In einem frühen Stadium können Frauen die Geheimratsecken dabei meist noch mit offen getragenen Haaren gut kaschieren.

Haarausfall bei Frauen am Haaransatz

Des Weiteren ist der Haaransatz bei Frauen nicht selten von einem Haarausfall betroffen. Dies führt zu einer höheren Stirn, die in extremen Fällen des Haarausfalls einer Halbglatze nahe kommen kann.

Eine besondere Ursache von lichter werdendem Haar am Haaransatz aber auch an den Schläfen ist der sogenannte mechanisch bedingte Haarausfall: Frauen, die oft einen besonders hohen Zug auf Ihre Haarwurzeln ausüben, z.B. durch das Tragen von einem straffen Pferdeschwanz oder Dutt, verursachen eine Überbeanspruchung der Haarwurzeln. Diese Art des Haarausfalls wird auch als Traktionsalopezie bezeichnet.

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen (Alopecia areata)

Die Alopecia areata, auch kreisrunder Haarausfall genannt, tritt bei Männern und Frauen spontan und ohne erkenntliche Ursache auf. Bei dieser Form des Haarausfalls fallen die Haare in einem bestimmten Areal des Kopfes häufig sehr schnell aus ohne dass das Haarwachstum am restlichen Kopf betroffen ist.

Kreisrunder Haarausfall bei Frauen ist, ebenso wie bei Männern, noch unzureichend erforscht. Die Ursachen sind unklar und in vielen Fällen setzt das Haarwachstum nach kurzer Zeit wieder ein, so dass nach einigen Monaten die betroffenen Stellen wieder ihre volle Haarpracht aufweisen.

Haarausfall im Herbst?

Ohne dass dies eine Regel ist, die sich zu 100% bestätigt, kann generell gesagt werden: Ein leicht erhöhter Haarausfall im Herbst und Frühling kann bei vielen Menschen beobachtet werden ohne dass dies sofort Anlass zur Sorge sein sollte. Erst wenn Sie feststellen, dass ein extremer Haarausfall oder andauernder Haarausfall über Monate hinweg einsetzt, sollten Sie sich Gedanken machen und den Haarausfall Ursachen auf den Grund gehen.

Ursachen von Haarausfall bei Frauen sind maßgeblich für die Therapie-Wahl

Sollten Sie tatsächlich von Haarausfall betroffen sein, gilt es zunächst der Ursache des Haarausfalls auf den Grund zu gehen. Denn verschiedene Ursachen des lichter werdenden Haupthaares haben auch bei der Frau ggf. andere Therapieansätze. Haarausfall ist auch bei Frauen oft nur ein Symptom, welches auf zugrunde liegende Erkrankungen oder Mangelerscheinungen hindeuten kann. Hier kann eine Besserung nur dann eintreten, wenn die zugrundeliegenden Ursachen des Haarausfalls richtig diagnostiziert werden.

Sogar im Fall eines genetisch bedingten Haarausfalls können bei frühzeitiger Diagnose oft entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um das Haarwachstum zu fördern.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem kommenden Blogartikel zu den Ursachen von Haarausfall bei Frauen.

 

Sie sind nicht sicher, ob Sie unter Haarausfall leiden? Fragen Sie Ihren Hausarzt nach auf die Diagnose von Haarausfall spezialisierten Ärzten in Ihrer Nähe!

Wenn bereits eine konkrete Diagnose vorliegt und Sie die Ursache des Haarausfalls kennen, wenden Sie sich gerne auch für Therapiemöglichkeiten wie eine Behandlung mit PRP bei Haarausfall oder sogar eine Haartransplantation an uns. Frau von der Chevallerie berät Sie gerne.

Wir freuen uns auf Sie!

Natürliche Brustform im Trend

Liebe Leserinnen und Leser,

Eine neue Umfrage von mybody.de bestätigt einen Trend, den wir in der Beethoven 5.13 Klinik schon seit längerem beobachten können: Eine natürliche Brustform auch nach der Brust OP ist immer mehr Frauen wichtig.

Interessanterweise bevorzugen dabei nicht nur die Frauen selbst sondern auch die Männer eine Brustform, die möglichst natürlich wirkt und mit dem individuellen Körper der Frau harmoniert. Getreu dem Motto „Your boobs but bigger“ wünschen sich die meisten Patientinnen ein OP-Ergebnis, dem nicht anzusehen ist, ob eine Brustvergrößerung durchgeführt wurde oder nicht.

Natürliche Brustform trotz OP – Welche Faktoren spielen eine Rolle?

Brust vergrößern mit natürlichem ErgebnisUm auch nach einer Brustvergrößerung eine möglichst natürliche Brustform zu erhalten, spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Jeder Frau einfach sogenannte tropfenförmige Implantate einzusetzen (auch „anatomische Implantate“ genannt) ist leider keine erfolgversprechende Lösung.

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Brustform der Frau vor der OP sowie ihr Körperbau insgesamt. Aber auch der Lebenswandel der Frau und wie dieser in Zukunft die Entwicklung der Brust beeinflussen kann, sollte berücksichtigt werden. Die Wahl des Implantats und ggf. der Methode müssen hier individuell gewählt werden und sollten vor der Brust-OP sorgfältig auf die Wünsche der Frau abgestimmt werden.

Frauen, die über eine Brustvergrößerung nachdenken, sollte hierbei auch bewusst sein, dass jeder plastische Chirurg auf andere OP-Methoden spezialisiert ist. Sie sollten sich also einen Arzt suchen, bei dem Sie den Eindruck haben, dass die von ihm empfohlene Methode und Implantatwahl zu ihrem persönlichen Wunsch und einer individuell natürlichen Brustform passt.

Welche Methoden der Brustvergrößerung führen zu besonders natürlichen Ergebnissen?

Auch wenn sich dies nicht pauschal beantworten lässt, versprechen bestimmte OP-Methoden oder Implantate als Ergebnis eine natürliche Brustform.

Tropfenförmige Implantate

Tropfenförmige Implantate sind bei vielen Frauen die richtige Wahl, um eine unnatürliche Brustform zu verhindern. Aufgrund des langsam von oben zunehmenden Volumens wird insbesondere bei einer Brustvergrößerung um mehr als eine Körbchengröße gewährleistet, dass das Brustvolumen im oberen Bereich der Brust natürlich zunimmt.

Natürliche Brustform nach der Brust OPAuch bei Frauen, bei denen das natürliche Brustvolumen bereits abgenommen hat und die Brust im oberen Bereich „leer“ wirkt, können tropfenförmige Implantate die richtige Lösung sein.

Dennoch sollte betont werden: abhängig von der OP-Methode führen auch runde Implantate bei vielen Frauen zu sehr schönen Ergebnissen mit einer natürlichen Brustform. Zum Beispiel sind bei sportlich sehr aktiven Frauen mit ausgeprägten Brustmuskeln runde Implantate oft die bessere Lösung.

Natürliche Brustform dank komplett submuskulärer OP-Technik

Eine OP-Technik, die besonders natürliche Ergebnisse erzielt, ist die komplett submuskuläre Brustvergrößerung. Sie gehört seit über 10 Jahren mit gutem Grund zu den Spezialgebieten unseres plastischen Chirurgen Georgios Hristopoulos. Dank der kompletten Abdeckung des Implantats durch die Brustmuskeln, kann das Implantat von außen weder optisch entdeckt noch ertastet werden.

Lipofilling – Brustvergrößerung ohne Fremdkörper

Eine Brust-OP-Methode, die ebenfalls ausgesprochen natürliche Ergebnisse erzielt und auch gut geeignet ist, um kleinere Ungleichheiten der Brüste auszugleichen, ist das Lipofilling. Da die Brust hier mithilfe zuvor entnommenen Eigenfetts vergrößert wird, können sich keine Implantate unschön von der natürlichen Brustform absetzen.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett kann allerdings nur für eine moderate Brustvergrößerung von maximal einer Körpergröße eingesetzt werden

 

Sollten Sie selbst über eine Brustvergrößerung nachdenken und eine individuelle Beratung wünschen, steht Ihnen die Beethoven 5.13 Klinik gerne zur Verfügung. In einem unverbindlichen Beratungsgespräch bespricht der Arzt alle Möglichkeiten, um auch nach der Brust-OP eine natürliche Brustform zu bewahren.

Unser Plastischer Chirurg und Spezialist für Brustchirurgie Georgios Hristopoulos berät Sie gern.
Ihren Termin können Sie telefonisch unter 0221 677 84 950, per E-Mail an anfrage@beethoven5-13.de oder über unser 24h-Online-Buchungsportal buchen.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Beethoven 5.13 Klinik Team

Kosten für Brustvergrößerung sind gesunken

Liebe Leserinnen und Leser,

in einer aktuellen Pressemitteilung informiert mybody.de über die gefallenen Kosten einer Brustvergrößerung in Deutschland.

Die Brustvergrößerung gehört in Deutschland zu den beliebtesten Eingriffen der Plastischen Chirurgie. Viele Frauen, die sich eine größere Brust wünschen, suchen lange nach dem richtigen Arzt und lassen sich die Entscheidung gut durch den Kopf gehen. Bei der Entscheidung für eine Operation spielt natürlich auch der Preis der Brustvergrößerung eine Rolle.

Preise für Brustvergrößerung auf 10-Jahrestief

Der aktuelle GEKIS-Preisindex von mybody verzeichnet für das zweite Halbjahr 2018 einen Preis, wie er so niedrig seit etwa 10 Jahren nicht mehr war.

Kosten für Brustvergrößerung - GEKIS-INdex
Die durchschnittlichen Kosten für eine Brustvergrößerung in Deutschland in den letzten 10 Jahren. Erfasst im GEKIS-Index von mybody.de. ©mybody.de 2018

Zwar lagen die durchschnittlichen Kosten für eine Brustvergrößerung 2008 und 2009 noch etwas unter dem aktuellen Preis, das Preisniveau ist jedoch deutlich gefallen. Aktuell zahlen Patientinnen durchschnittlich 5.450€ für Ihre Brustvergrößerung, vor sechs Jahren lag der Preis für eine Brust-OP noch bei durchschnittlich 6.190€, das ist ein Preisabfall von fast 12%.

Ob sich die durchschnittlichen Kosten einer Brustvergrößerung oberhalb der 5.000-Marke stabilisieren werden, bleibt abzuwarten.

Brustvergrößerung: Kosten und/oder Qualität?

Dass niedrige Kosten bei einer Brustvergrößerung für viele Patientinnen ein wichtiges Kriterium sind, ist nur zum Teil nachvollziehbar. Sicher haben nicht alle Frauen, die sich für ihr eigenes Wohlbefinden eine Brustvergrößerung wünschen, die entsprechenden finanziellen Mittel gerade übrig. Viele Frauen sparen jahrelang für eine größere Brust. Doch der Preis sollte nicht das einzige Kriterium sein.

Brustvergrößerung Kosten in KölnDenn umso begrenzter die eigenen finanziellen Ressourcen sind, desto wichtiger ist es, bei der Auswahl Ihres Arztes und der OP-Technik eine gut überlegte Entscheidung zu treffen! Zwar bedeutet ein höherer Preis nicht zwangsläufig eine bessere Qualität, extrem niedrige Preise sollten sie aber skeptisch werden lassen. Viele Frauen unterschätzen, welche Leiden und Kosten entstehen können, wenn die gewünschte Brustvergrößerung nicht so ausfällt, wie es der Wunsch war, oder Jahre später Beschwerden durch Kapselfibrosen oder verschobene Implantate entstehen.

Das wichtigste bei einer Brustvergrößerung ist daher immer die kompetente, ausführliche und individelle Beratung! Nur so können Sie eine informierte und gut durchdachte Entscheidung treffen. Und wenn es um Ihr Wohlergehen geht, sollten die niedrigsten Kosten nur eine zweitrangige Rolle spielen.

 

Sie denken über eine Brustvergrößerung nach? Lassen Sie sich in Köln umfangreich zu den Kosten einer Brustvergrößerung, aber auch den verschiedenen Methoden, den Risiken und was noch zu beachten ist, beraten.
Ist Ihnen zum Beispiel der Unterschied zwischen eine subkutanen und einer submuskulären Brustvergrößerung bewusst? Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wer Sie nach Ihrer OP unterstützen kann? Und ist die Entscheidung für ein Implantat schon gefallen oder kommt auch eine moderate Brustvergrößerung mithilfe von Lipofilling in Betracht?

Unser Plastischer Chirurg und Spezialist für Brustchirurgie Georgios Hristopoulos berät Sie gern. Ihren Termin können Sie telefonisch unter 0221 677 84 950, per E-Mail an anfrage@beethoven5-13.de oder über unser 24h-Online-Buchungsportal buchen.

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Ihr Beethoven 5.13 Klinik Team