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Lipödem OP in Köln

Ein Lipödem ist eine krankhafte Veränderung des Fettgewebes, unter der vor allem Frauen leiden. Je nach Schweregrad kann ein Lipödem eine erhebliche Belastung sein. Neben der Veränderung der Körperform, mit der sich die meisten Frauen nicht einfach abfinden möchten, verursacht ein Lipödem in vielen Fällen auch Schmerzen an den betroffenen Körperzonen. Erfahren Sie auf dieser Seite alles zum Lipödem und der Möglichkeit der Therapie in Form einer Lipödem OP.

Behandlung eines Lipödem in Köln - Hilfe bei der Fettverteilungsstörung

Lipödem auf einen Blick

Dauer der OP/Behandlung
120-240 Min.
Anästhesie
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Stationär
Narben
3-4 mm passend zu abgesaugten Stellen
Nachsorge
Fadenzug nach 1 Woche, 8 Wochen Mieder
Nach der OP/Behandlung
Gesellschaftsfähig nach 2-3 Wochen, Aufnahme gewöhnlicher Tätigkeiten nach 2-3 Wochen, Sport nach 6 Wochen, starke Sonneneinstrahlung/Solarium nach 3 Wochen
Endergebnis
Nach ca. 6 Monaten

Was ist ein Lipödem?

Ein Lipödem ist eine Fettverteilungsstörung, die meistens nur die Extremitäten betrifft. Dabei ist das Fettgewebe krankhaft verändert, was sich an Hüften, Oberschenkeln und Oberarmen deutlich macht. Das Lipödem tritt immer symmetrisch auf, es ist also niemals zum Beispiel nur ein Bein betroffen.

Im Volksmund wird das Lipödem oft auch als Reiterhose oder Säulenbein bezeichnet, da in vielen Fällen besonders schwer die Beine von der Erkrankung betroffen sind. Die Fettgewebsvermehrung findet dabei im Unterhautfettgewebe statt, wobei die Gefäße durchlässig und brüchig sind.

Da beim Lipödem gleichzeitig eine Vermehrung der Fettzellen (Hyperplasie) und eine Vergrößerung der Fettzellen (Hypertrophie) stattfindet, können die betroffenen Körperteile erheblich anwachsen. Das Lipödem verursacht in fortgeschrittenen Stadien so auch erhebliche Schmerzen.

Ist eine Lipohypertrophie dasselbe wie ein Lipödem?

Bei der Lipohypertrophie handelt es sich ebenfalls um eine Hypertrophie des Unterhautfettgewebes, allerdings führt die Lipohypertrophie zu keinerlei Beschwerden und muss somit vom Lipödem abgegrenzt werden.

Eine Lipohypertrophie kann als Nebenwirkung von Diabetes entstehen an der Stelle, an der üblicherweise das Insulin gespritzt wird, welches das Wachstum des Fettgewebes lokal anregt. Zudem gibt es die sogenannte Extremitäten-Lipohypertrophie, die symmetrisch an Armen und Beinen auftritt und aus welcher sich auch ein Lipödem entwickeln kann.

Und was ist der Unterschied zwischen einem Lipödem und einem Lipo-Lymphödem?

Der Begriff des Lipo-Lymphödem ist in medizinischen Kreisen umstritten.

Ein Lymphödem ist eine Ansammlung von Flüssigkeit in den Zwischenzellräumen, die zum Anschwellen der betroffenen Körperregion führen kann. Anders als das Lipödem kann an Lymphödem nicht nur an den Extremitäten auftauchen, sondern auch am übrigen Körper und sogar im Gesicht.

Das Lipo-Lymphödem beschreibt ein Krankheitsbild, bei dem ein vorliegendes Lipödem zusätzlich ein Lymphödem auslöst, da das Fettgewebe auf das Lymphsystem drückt.

Wie entsteht ein Lipödem?

Die krankhaften Veränderungen beim Lipödem setzten in vielen Fällen schon mit der Pubertät ein. Nicht selten ist eine Schwangerschaft der Auslöser.

Dabei ist bis heute nicht völlig klar, welche Prozesse ein Lipödem letztendlich verursachen. Man vermutet hormonelle Störungen, schließt aber auch eine Vererbung nicht aus.

Lipödem: Symptome der Fettverteilungsstörung

Ein Lipödem in fortgeschrittenem Stadium lässt sich aufgrund der schwerwiegenden Veränderungen der Form der Beine oder Arme und der Haut an den betroffenen Körperstellen relativ leicht erkennen. Doch gerade im Anfangsstadium kann ein Lipödem oftmals nicht leicht von einer einfachen Gewichtszunahme unterschieden werden. (Mehr zu den Symptomen und dem Erscheinungsbild in den einzelnen Stadien des Lipödems auch im folgenden Absatz.)

Indizien für das Vorliegen eines Lipödems sind daher die folgenden Symptome:

  • Schwammige Schwellungen, die symmetrisch an beiden Beinen / Armen auftreten
  • Spannungs- und Schweregefühl in den Extremitäten
  • Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit bei Berührung oder Druck
  • Neigung zur Hämatombildung

Mit dem Fortschreiten der Erkrankung wird das Lipödem immer stärker sichtbar und auch die Haut leidet zunehmend unter der Erkrankung, sie ist häufig schlecht durchblutet und kalt. Zunehmend entstehen auch Schmerzen in den betroffenen Extremitäten.

Lipödem Stadien

Das Lipödem wird je nach Ausprägung in fünf Stadien eingeteilt. Drei Stadien kategorisieren zudem die Veränderungen an der Haut.

  • Lipödem Stadium 1: Fettgewebsvermehrung in Gesäß und Hüften (Reiterhosen-Syndrom)
  • Lipödem Stadium 2: Ausbreitung des Lipödems zu den Knien, inkl. der Knieinnenseite, an der sich bereits Fettlappen bilden können
  • Lipödem Stadium 3: das Lipödem hat sich von der Hüfte bis zu den Knöcheln ausgebreitet
  • Lipödem Stadium 4: bis auf die Füße und Hände sind sowohl die Arme als auch die Beine nun vom Lipödem betroffen
  • Lipödem Stadium 5: es entsteht ein Lipo-Lymphödem und es kommt zu Wassereinlagerungen in den Händen und Füßen

Veränderungen der Haut bei Lipödem

Auch die Haut bleibt von dem Lipödem nicht unberührt, sie gibt dem Druck des anwachsenden Fettgewebes nach und die Hautoberfläche verliert ihre Ebenmäßigkeit.

  • Stadium 1: „Orangenhaut“: feinknotige, leicht dellenartige Hautoberfläche
  • Stadium 2: grobknotige Hautoberfläche mit größeren Dellen, sogenanntes „Matratzenphänomen“
  • Stadium 3: es entstehen große, deformierende Hautlappen und Hautwülste, die teilweise stark die Bewegung behindern

 

Lipödem OP in Köln

Lipödem oder Übergewicht? Hilft eine strenge Diät?

Gerade am Anfang der Erkrankung ist vielen Frauen nicht klar, dass es sich bei der Zunahme an ihren Beinen nicht um bloßes Übergewicht handelt, sondern ein Lipödem Schuld ist an dem Fettzuwachs. Sie verkennen die pathologischen Veränderungen.

Mit Diäten wird dann versucht, sich das vermeintliche Übergewicht abzuhungern. Dies allerdings führt für die Patientinnen nicht zu einer Linderung der Symptome. Im Gegenteil: Durch das permanente Scheitern mit Diäten verschlechtert sich der psychische Zustand der Patientin und das Selbstwertgefühl sinkt weiter.

Es ist daher wichtig, bei Verdacht auf ein Lipödem eine frühzeitige Diagnose zu stellen. So kann frühzeitig mit einer Lipödem Therapie begonnen werden und die Patientinnen sparen sich die Frustration, am Abnehmen zu scheitern.

Dies heißt jedoch nicht, dass eine gesunde Ernährung und vor allem Bewegung nicht durchaus wichtige Faktoren bei einer erfolgreichen Lipödem Therapie wären.

Lipödem Behandlung in Köln: Fettabsaugung mit gewebeschonender Technik

Wenn konservative Therapiemethoden, wie Lymphdrainage oder das Tragen von Kompressionswäsche, nicht zum Erfolg führen, kann man über eine Fettabsaugung (Liposuktion) nachdenken.

Lipödem in Beethoven Klinik Köln

Bei einer Liposuktion wird das kranke Unterhautfettgewebe dauerhaft entfernt. Der behandelnde Arzt führt dabei stumpfe, gewebeschonenden Kanülen in das entsprechende Fettgewebe ein. Im Anschluss wird das überschüssige Fett entfernt, ohne die Umgebung dabei zu schädigen. Die Behandlung dauert je nach Umfang des Eingriffs zwischen 1 und 3 Stunden. Für die Patientin bringt die Methode eine deutliche Volumenreduktion und Schmerzlinderung und damit einhergehend auch eine Verbesserung der Lebensqualität.

Eine Fettabsaugung war früher mit vielen, unschönen Begleiterscheinungen nach dem Eingriff verbunden. Mittlerweile sind die Verfahren sehr viel ausgereifter sowie schonender und können häufig sogar ohne Vollnarkose durchgeführt werden.

In der Beethovenklinik stehen 2 Methoden der lymphbahnschonenden Absaugung zur Verfügung: Die wasserstrahl-assistierte und die vibrationsassistierte Liposuktion. Je nach Fall und abzusaugender Region wird individuell entschieden, welche Methode sich besser eignet.

Behandlung bei Plastischem Chirurg Georgios Hristopoulos in der Beethoven Klinik

Georgios Hristopoulos - Plastischer Chirurg in der Beethoven Klinik Köln

Georgios Hristopoulos ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Ärztlicher Leiter der Beethoven Klinik.

Er verfügt über langjährige, internationale Erfahrung und ist Mitglied in den führenden Verbänden der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie. Viele tausend Stunden im OP, regelmäßiger wissenschaftlicher Austausch und ein enger, persönlicher Kontakt zu seinen Patientinnen und Patienten ermöglichen ein gezieltes fachliches Vorgehen sowie einen individuellen Umgang mit jeder Diagnose.

Als Experte im Bereich der Brustchirurgie mit über 15 Jahren Erfahrung liegt ein besonderes Augenmerk seiner Arbeit auf Brustoperationen für Frauen jeden Alters. Seit mehr als 10 Jahren führt er Brustvergrößerungen exklusiv mit der Methode der komplett submuskulären Brustvergrößerung durch. Die Expertise auf dem Gebiet der Bruststraffung, Brustverkleinerung oder ein Implantatwechsel runden sein Profil ab.

Zu seinen weiteren Spezialgebieten gehören u.a. die Fettabsaugung, die Lipödembehandlung, die Brustvergrößerung durch Eigenfett (Lipofilling), die Cellulite-Behandlung, die Lippenvergrößerung, die Nasenkorrektur, die Gynäkomastie und Straffungsoperationen wie zum Beispiel die Bauchdeckenstraffung.

Lesen Sie hier, wie Patienten Chefarzt Georgios Hristopoulos auf jameda.de bewerten.

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