Die weibliche Brust: 14 Fakten

Liebe Leserinnen und Leser,

Die weibliche Brust - 14 ungleubliche Fakten

die weibliche Brust fasziniert seit Jahrhunderten die Menschheit. Als Symbol für Weiblichkeit, Mutterschaft aber auch die weibliche Sexualität ist die Brust für beide Geschlechter ein wichtiger, ästhetischer Teil des weiblichen Körpers.

Gleichzeitig spielt sie biologisch eine große Rolle in der Fortpflanzung des Menschen und ist dementsprechend im Laufe des Lebens einer Frau oft großen Veränderungen unterworfen.

Doch trotz, oder gerade aufgrund, Ihrer Bedeutung bleibt die weibliche Brust nach den primären Geschlechtsmerkmalen der meist zensierte Körperteil der Frau, die Diskussionen um #FreetheNippel oder das Stillen in der Öffentlichkeit machen es deutlich.

Heute möchten wir ein paar interessante Fakten aus Biologie, Gesellschaft und Sexualität rund um die weibliche Brust mit Ihnen teilen.

Fakt #01: Einzigartig unter den Primaten

Genau wie bei allen anderen Säugetieren, dient die weibliche Brust dem Großziehen des Nachwuchses und ist während der Schwangerschaft und Stillzeit in der Regel deutlich größer. Allerdings bildet sich bei allen anderen Säugetieren die Brust nach dem Abstillen der Nachkommen wieder komplett zurück. nur beim Menschen nicht.

Eine sinnvolle wissenschaftliche Erklärung, warum die Frau über dauerhaft ausgeprägte Brüste verfügt, gibt es bis heute nicht.

Fakt #02: Erogene Zone Brustwarze

Die Brustwarze gehört zu den berührungsempfindlichsten Stellen des Körpers, und das nicht nur bei der Frau, sondern auch beim Mann. Auch hier ist der Mensch unter den Säugetieren jedoch ziemlich allein: Bei den Tierarten sorgt die Berührung der Brustwarze in der Regel nicht für ein Lustempfinden.

Bei der Berührung der Brustwarzen wird im Gehirn das gleiche Areal angesprochen wie auch bei der Stimulierung der primären Geschlechtsorgane, es wird das Lust-Hormon Oxytocin ausgeschüttet.

Angeblich hat etwa jede 100. Frau die Möglichkeit, allein durch die Stimulierung der Brustwarzen einen Orgasmus zu erreichen.

Fakt #03: Warum haben Männer auch Brustwarzen?

Ebenso wie bei allen anderen Säugetieren auch, sind alle Föten zu Beginn weiblich. Erst nach den ersten 6 Wochen wird durch die Ausschüttung von Testosteron darüber entschieden, ob der Fötus männliche Geschlechtsmerkmale ausbildet oder nicht. Die Brustwarzen sind zu diesem Zeitpunkt jedoch schon ausgebildet.

Brüste in Deutschland werden größer

Fakt #04: Die Brüste der Frauen in Deutschland werden größer.

Im Vergleich zum Jahr 1983 hat die Durchschnittsbrust der Frauen in Deutschland heute einen 4 Zentimeter größeren Umfang, nämlich 98,7 cm. Ob die Brüste tatsächlich wachsen oder es heute eher mehr Frauen gibt, die eine Brustvergrößerung haben durchführen lassen, ist nicht erforscht.

Fakt #05: Die Brustwarzen dienen als „Zielscheibe“

Nein, hier geht es nicht um den Blick der Männer, sondern um den Nachwuchs. Da Babys in der ersten Zeit nach der Geburt noch halb blind sind, hilft ihnen der dunklere Hautton der Brustwarze und Areole, das Ziel leichter zu finden.

Den gleichen Zweck erfüllen die 15 Duftdrüsen, die sich an der Brustwarze befinden. Durch Lockstoffe, die sogenannten Pheromone, findet das Baby leichter den Ort der Nahrungsquelle.

Fakt #06: Blickfang auch für Männer

Forscher in Neuseeland stellten fest, dass es gerade mal 2 Millisekunden dauert, bis der durchschnittliche Mann bei Ganzkörperfotos von Frauen auf deren Brüste schaut. Und das ganz unabhängig von der Größe der Brust.

Fakt #07: Warum hat die Frau zwei Brüste?

Auch hier geht es um den Nachwuchs: Da die Frau in der Regel nur ein Baby zur Zeit großzieht, es jedoch sein kann, dass eine der beiden Brüste die Milchproduktion einstellt, gibt es zur Sicherheit eine zweite „Nahrungsquelle“.

Jede Frau hat ungleiche Brüste. Symmetrie gibt es nicht.

Fakt #08: Symmetrie gibt es nicht.

Keine Frau hat zwei exakt gleich große oder gleich geformte Brüste. Auch die Brustwarzen unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild. Seien Sie also nicht zu streng mit der Asymmetrie ihrer Brüste, eine Brustkorrektur oder das Angleichen des Brustvolumens durch Lipofilling ist nur zu empfehlen, wenn der Unterscheid deutlich sichtbar ist.

Fakt #09: Natürliches Antiobiotikum aus der Brust

Die Muttermilch ist ein wahres Superfood und versorgt den Nachwuchs nicht nur mit den notwendigen Nährstoffen. Enthalten ist in der Milch auch das Milchprotein Lactoferrin, welches Bakterien, Viren und Pilze abtötet ohne eine Entzündungsreaktion hervorzurufen. Auf Bakterien wie Staphylokokken und E.coli wirkt es antibiotisch. Nebenbei unterstützt es auch noch die Aufnahme und den Transport von Eisen im Körper des Kindes.

Fakt #10: Unsere Stimmung beeinflusst unsere Brust.

Unter Stress, psychischer Belastung und Sorgen hängt die weibliche Brust ein Stück tiefer. Der Effekt ist zum Glück reversibel und sobald wir wieder ausgeglichen und gut gelaunt durch die Welt laufen, richtet sich auch die Brust wieder auf!

Anderes gilt für Raucherinnen: die Schadstoffe lassen das Bindegewebe der Brust schneller altern und die Brust wirkt so erschlafft. Da kann dann irgendwann nur noch eine Bruststraffung helfen.

Fakt #11: Die Brust der Frau ist in erregtem Zustand größer.

Dank einer gesteigerten Durchblutung kann sich das Gewicht und der Umfang der weiblichen Brust während des Liebesspiel um bis zu 25% steigern.

Fakt #12: BHs sind eine Wirtschaft und Wissenschaft für sich.

Jeden Tag werden weltweit etwa 4 Millionen BHs produziert. Und an der Universität von Hongkong kann man sogar „Bra Studies“ studieren, für die Produktion des perfekten Büstenhalters.
Dabei bräuchten auch die meisten Frauen ein wenig Nachhilfe in Sachen BH-Kauf. Etwa 80% der Frauen tragen regelmäßig die falsche BH-Größe.

Baby an der Brust stillen

Fakt #13: Warum hat die Frau zwei Brüste?

Auch hier geht es um den Nachwuchs: Da die Frau in der Regel nur ein Baby zur Zeit großzieht, es jedoch sein kann, dass eine der beiden Brüste die Milchproduktion einstellt, gibt es zur Sicherheit eine zweite „Nahrungsquelle“.

Fakt #14: Frauen wachsen durch die Teilnahme am Marathon Haare auf der Brust.

Hier handelt es sich zum Glück um einen Fake Fact aus der Geschichte der Wissenschaft. Denn das zumindest behaupteten Wissenschaftler noch Ende der 60er Jahre. Neben dem Wachsen von Brusthaaren, bestünde für Frauen beim Langstreckenlauf auch die Gefahr, dass der Uterus heraus rutschen würde.
Zum Glück bewies die Amerikanerin Kathrine Switzer 1967 das Gegenteil, als sie als erste Frau, unter Beschimpfungen des Publikums, den Boston Marathon mitlief.

 

Die weibliche Brust ist einzigartig. Und begleitet Sie Ihr ganzes Leben. Umso wichtiger, dass Sie sich als Frau mit ihr wohl fühlen. Im Laufe des Lebens muss Ihre Brust so einige Strapazen aushalten, und leider sind auch die Brustkrebszahlen in den westlichen Industrienationen steigend.

In allen Fragen rund um Brust Operationen können Sie sich vertrauenssvoll an uns wenden, falls Sie unzufrieden oder unglücklich mit Ihrer eigenen Brust sind oder von einer Mastektomie betroffen sind und sich einen Brustaufbau wünschen.

Unser Plastischer Chirurg Georgios Hristopoulos ist Spezialist auf dem Gebiet der Brustchirurgie und berät Sie gerne unverbindlich.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.