Kliniken für Plastische Chirurgie in Deutschland – Geringe Gefahr von Infektionen bei Brustvergrößerungen

In einer aktuellen Studie bestätigt die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC), dass Operationen in den deutschen Kliniken für Ästhetische und Plastische Chirurgie besonders risikoarm erfolgen.

Das Risiko von Infektionen ist geringer in privaten Kliniken für Plastische Chirurgie

Die sogenannte Krankenhausinfektion ist in der allgemeinen Gesundheitsversorgung und öffentlichen, oder allgemeinen Krankenhäusern ein großes Problem. Unabhängig von den Komplikationen, die bei jeder Operation auftreten können, sind postoperative Infektionen, also Wundinfektionen, die im Zusammenhang mit einer Operation auftreten, ein besonderes Risiko für Patientinnen und Patienten.

Private Klinik für Plastische Chirurgie
Beethoven 5.13 Klinik in Köln – Zugang zu den Behandlungsräumen

In deutschen Krankenhäuser liegt diese postoperative Infektionsrate bei 1,54 %, was bereits recht niedrig ist. „In einer Privatklinik für Ästhetisch-Plastische Chirurgie geht das Risiko einer Infektion gegen null“ betont jedoch der Präsident der DGÄPC Dr. Torsten Kantelhardt.

In der aktuellen Studie der DGÄPC wurden die Infektionsstatistiken in den Kliniken der DGÄPC-Mitglieder genauer in den Blick genommen. Die Daten wurden auf der Basis von mehr als 10.000 ästhetisch-plastischen Operationen und 17.000 nichtinvasiven Behandlungen erhoben. Dabei zeigte sich, dass die postoperative Infektionsrate in Privatkliniken der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie bei nur 0,29 % liegt.

Das Risiko bei Brustvergrößerungen ist besonders gering

Noch bessere Nachrichten haben wir für alle Frauen. Bei der Brustvergrößerung, nach wie vor eine der beliebtesten Operationen der ästhetisch-plastischen Chirurgie, ist die Infektionsrate sogar noch geringer. Bei nur 0,14 % der Brustvergrößerungen in Deutschland traten nach der Brust-OP Probleme mit Infektionen auf.

Achten Sie auf die Qualifikationen Ihres Plastischen Chirurgen

Dennoch möchten wir Sie warnen. Eine Brustvergrößerung ist ein operativer Eingriff und Komplikationen sind immer möglich, so gering das Risiko auch ist.
Die hier genannten Zahlen spiegeln außerdem die Infektionsstatistiken in Privatkliniken der DGÄPC wieder. Das bedeutet, dass Sie vor einer geplanten Brustvergrößerung, oder anderen ästhetischen Behandlungen, genau prüfen sollten, in welchen Verbänden Ihr Plastischer Chirurg Mitglied ist und über welche Qualifikationen und Erfahrungen er verfügt.

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ist in Deutschland der älteste Fachverband der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Die Qualifikation, Erfahrung und fachliche Kompetenz ihrer Mitglieder werden ausführlich und streng geprüft. Auch die Klinik oder Praxis wird auf Ihre professionelle medizinische Ausstattung hin überprüft.

Hohe Standards in spezialisierten Kliniken für Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Laut der DGÄPC sorgen vor allem zwei Gründe für das geringe Infektionsrisiko in Privatkliniken für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Dies ist zum einen die Spezialisierung dieser Kliniken. Bei den sogenannten Schönheitsoperationen geht es hauptsächlich um ästhetische Veränderungen. Hier werden keine Patienten aufgrund ihrer gefährlichen Krankheitserreger behandelt, daher besteht kein Risiko der Ansteckung.

Der zweite Grund sind die hohen Sicherheitsstandards. Private Kliniken werden in Deutschland besonders sorgfältig überprüft und müssen sehr strenge Richtlinien in Hinblick auf ihre Ausstattung und Hygiene einhalten.

Sorgfältige Nachsorge und individuelle Beratung

Neben den hohen Qualitätsstandards, denen private Kliniken in Deutschland genügen müssen, spielt vor allem auch das Selbstverständnis der Arztes eine wichtige Rolle.

Kaum Infektionen in deutschen Kliniken für Plastische Chiurgie
Beethoven 5.13 Klinik in Köln – Einzelzimmer für Patientinnen und Patienten

Die Sorge für die Patientin oder den Patienten sollte nicht abgeschlossen sein, wenn die Operation durchgeführt wurde und die Bezahlung auf dem Konto liegt. Eine sorgfältige Nachsorge ist wichtig für eine rasche Genesung und die Beurteilung des Erfolgs einer Ästhetischen Operation. Dazu gehören nicht nur ausführliche medizinische Untersuchungen und die Betreuung des Wundheilungsprozesses, sondern auch das Gespräch mit den Patientinnen und Patienten über alle Fragen nach der Operation, ihre Erfahrungen und Zufriedenheit.

Fachärzte im Bereich der ästhetischen Medizin müssen den hohen Erwartungen Ihrer Patientinnen und Patienten gerecht werden. Der Wunsch, etwas am eigenen Körper zu verändern, beinhaltet stets auch eine Idealvorstellung. Ein ausführliche Beratung vor der Operation ist daher wichtig, um über die tatsächlich möglichen Resultate aufzuklären.

Große Versprechungen, ohne eine Aufklärung über Risiken, und niedrige Preise sind leider meist ein Zeichen für unseriöse Anbieter von Schönheitsoperationen. Lassen Sie sich ausführlich beraten und holen Sie sich gegebenfalls eine zweite oder dritte Meinung eines anderen Facharztes für Ästhetisch-Plastische Chirurgie ein.

Nur so können Sie das Risiko nicht nur postoperativer Infektionen, sondern auch der Unzufriedenheit mit dem Ergebnis verringern.

Anmerkungen:
Quelle Statistik: DGÄPC, Pressemitteilung vom 7. März 2017


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